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Die Rolle von Zwischenwandwärmetauschern bei Projekten zur Nutzung der Abwärme aus Rückluftschächten von Kohlebergwerken

Im Projekt zur Nutzung der Abwärme aus einem Kohlebergwerkslüftungsschacht ist der Zwischenwandwärmetauscher eine entscheidende Komponente für die sichere Wärmeübertragung. Seine Rolle beschränkt sich nicht nur auf die Wärmeaustauscheffizienz, sondern umfasst auch die Gewährleistung der Systemsicherheit und Betriebssicherheit. Die spezifischen Funktionen des Zwischenwandwärmetauschers sind wie folgt:

Um die Ziele des Frostschutzes am Schacht und der Winterheizung im Hilfsschachtbereich zu erreichen, dient der Zwischenwandwärmetauscher der sicheren Trennung der Hochtemperatur-Rückluft von Frischluft oder sauberen Medien bei gleichzeitig effizientem Wärmeaustausch. Zu seinen Hauptfunktionen gehören:

Effiziente Rückgewinnung und Nutzung der Abluft

Durch die Nutzung der beträchtlichen fühlbaren Wärme, die von der Rückluft mitgeführt wird, wird die Wärme stabil über die metallische Zwischenwand an Frischluft- oder Warmwassersysteme abgegeben, wodurch die Temperatur der in den Schacht einströmenden Frischluft auf über 2°C ansteigt und somit die Anforderungen an den Frostschutz erfüllt werden.

Gewährleistung von Sauberkeit und Sicherheit beim Wärmeaustausch

Die Rückluft enthält Staub, Feuchtigkeit und sogar Spuren schädlicher Gase, die nicht direkt in das Frischluftsystem gelangen können. Die Zwischenwandkonstruktion trennt warme und kalte Medien wirksam, verhindert Kreuzkontaminationen und gewährleistet so die Luftqualität unter Tage sowie die Betriebssicherheit.

Verbesserung der Betriebssicherheit des Heizsystems

Der Wärmetauscher zeichnet sich durch eine robuste Bauweise und einen stabilen Betrieb aus und gibt auch unter extremen Kältebedingungen kontinuierlich Wärme ab. Dies gewährleistet die zuverlässige und unterbrechungsfreie Winterbeheizung des Hilfsschachts und reduziert den Betriebsaufwand sowie die Risiken herkömmlicher elektrischer Heizsysteme und Kesselanlagen.

Förderung von Energieeinsparung, Emissionsreduzierung und umweltfreundlicher Minenentwicklung

Durch effizienten Wärmeaustausch werden der Heizenergieverbrauch und die Betriebskosten deutlich reduziert, wodurch die CO₂-Emissionen gesenkt werden. Dies bietet Kohlebergwerken technische Unterstützung für eine saubere Produktion und die Transformation hin zu einer grünen Wirtschaft.

 

Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)

Was ist ein Gas-Gas-Plattenwärmetauscher?

Was ist ein Gas-Gas-Plattenwärmetauscher?

Gas-Gas Plate Heat Exchanger

Gas-Gas-Plattenwärmetauscher

Ein Gas-Gas-Plattenwärmetauscher ist ein hocheffizientes Wärmeübertragungsgerät, das Wärme aus heißen Abgasen zurückgewinnt und an einströmende Kaltluft oder andere Gasströme überträgt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Wärmetauschern maximiert seine kompakte Plattenstruktur die Wärmeübertragungsfläche und erreicht thermische Wirkungsgrade von 60% bis 80%. Der Wärmetauscher besteht aus dünnen, gewellten Metallplatten (typischerweise Edelstahl), die separate Kanäle für heiße und kalte Gase bilden. Dadurch kann die Wärme durch die Platten strömen, ohne die Gasströme zu vermischen.

Diese Technologie eignet sich besonders für industrielle Prozesse, die viel Abwärme erzeugen, wie beispielsweise Trocknungssysteme in Ultraschallreinigungsanlagen für Hardwarekomponenten. Durch die Aufnahme und Wiederverwendung dieser Wärme reduziert der Gas-Gas-Plattenwärmetauscher den Energiebedarf für Heizprozesse und senkt so Betriebskosten und CO2-Emissionen.

Lüftungsgerät mit Wärmerückgewinnung auf Ethylenglykolbasis

Eine Ethylenglykol-Wärmerückgewinnungslüftungsanlage ist ein Lüftungsgerät, das Ethylenglykollösung als Wärmeträgermedium nutzt, um Wärme oder Kälte aus der Abluft zurückzugewinnen und so die Energieeffizienz von Klimaanlagen zu verbessern. Sie wird häufig an Orten eingesetzt, an denen eine strikte Trennung von Frisch- und Abluft erforderlich ist, wie beispielsweise in Krankenhäusern, Laboren und Industrieanlagen.

Funktionsprinzip

Die Lüftungseinheit mit Wärmerückgewinnung auf Ethylenglykolbasis erzielt die Energierückgewinnung durch einen Wärmetauscher und eine Ethylenglykollösung:

  1. Auspuffseite: Die Kühl- bzw. Heizenergie der Abluft wird über einen Wärmetauscher auf die Ethylenglykollösung übertragen, wodurch sich die Temperatur der Lösung ändert.
  2. Frischluftseite: Eine Umwälzpumpe fördert die gekühlte oder erwärmte Ethylenglykollösung zum Wärmetauscher der Frischluftseite und passt die Frischlufttemperatur an, um die Betriebslast und den Energieverbrauch der Klimaanlage zu senken.
  3. Wärmerückgewinnungseffizienz: Die Wärmerückgewinnungseffizienz der Ethylenglykollösung kann je nach Systemdesign und Betriebsbedingungen etwa 50% erreichen.

Systemkomponenten

  • Frischluftseite: Frischluftabschnitt, Primär-/Mitteleffizienzfilterabschnitt, Ethylenglykol-Wärmetauscher und Zuluftventilatorabschnitt.
  • Auspuffseite: Rückluftabschnitt, Primäreffizienzfilterabschnitt, Ethylenglykol-Wärmetauscher und Abluftventilatorabschnitt.

Anwendungen

  • Geeignet für Szenarien, in denen eine vollständige Trennung von Frisch- und Abluft erforderlich ist, beispielsweise in Krankenhäusern und Reinräumen.
  • Ideal für Industrie- oder Gewerbegebäude, die eine effiziente Energierückgewinnung benötigen, wie Fabriken und Transporteinrichtungen.

Vorteile

  • Hohe Energieeffizienz: Reduziert den Energieverbrauch der Klimaanlage durch Wärmerückgewinnung und senkt so die Betriebskosten.
  • Flexibilität: Passt die Frischlufttemperatur an unterschiedliche Klimabedingungen an und passt sich so an unterschiedliche Umgebungen an.
  • Sicherheit: Ethylenglykollösung verhindert das Einfrieren des Wärmetauschers in Umgebungen mit niedrigen Temperaturen.

Überlegungen

  • Wartung: Regelmäßige Kontrollen der Ethylenglykollösungskonzentration und des Betriebs der Umwälzpumpe sind erforderlich.
  • Designanforderungen: Bei der Systemkonstruktion muss die Anordnung der Frisch- und Abluftkanäle berücksichtigt werden, um einen effizienten Wärmeaustausch sicherzustellen und eine Kreuzkontamination zu verhindern.

Abwärmerückgewinnungssysteme für Industrietrockner

Abwärmerückgewinnungssysteme für Industrietrockner nutzen die Wärmeenergie aus heißen Abgasen oder Luftströmen und verbessern so die Energieeffizienz, senken die Betriebskosten und reduzieren die Emissionen. Diese Systeme eignen sich besonders für energieintensive Trocknungsprozesse in Branchen wie der Chemie-, Lebensmittel-, Keramik- und Textilindustrie. Im Folgenden stelle ich wichtige Technologien, Vorteile und US-amerikanische Anbieter mit Kontaktinformationen vor.

Schlüsseltechnologien zur Abwärmerückgewinnung in Industrietrocknern
Industrietrockner erzeugen heiße, feuchte Abluft mit fühlbarer und latenter Wärme. Rückgewinnungssysteme extrahieren diese Wärme zur Wiederverwendung. Zu den gängigen Technologien gehören:

Luft-Luft-Wärmetauscher:
Übertragen Sie die Wärme von heißer Abluft über Platten- oder Rotationswärmetauscher auf die einströmende Frischluft. Polymer-Luftvorwärmer sind korrosions- und verschmutzungsbeständig.
Anwendungen: Vorwärmen der Trocknerzuluft, wodurch der Kraftstoffverbrauch um bis zu 20% gesenkt wird.
Vorteile: Einfach, kostengünstig, geringer Wartungsaufwand.
Luft-Flüssigkeits-Wärmetauscher:
Erfassen Sie Wärme aus Abgasen, um Flüssigkeiten für die Prozessheizung oder die Gebäudeklimatisierung zu erwärmen.
Anwendungen: Erhitzen von Prozesswasser in Lebensmittelverarbeitungsanlagen.
Vorteile: Vielseitige Wärmewiederverwendung.
Wärmepumpen:
Erhöhen Sie die Temperatur von Niedertemperatur-Abwärme zur Wiederverwendung.
Anwendungen: Hebewärme zum Vorwärmen von Trocknerluft in der chemischen oder Milchindustrie.
Vorteile: Hoher Wirkungsgrad für Niedertemperaturquellen.
Direktkontakt-Wärmetauscher:
Heiße Abgase kommen zur Wärmeübertragung direkt mit einer Flüssigkeit in Kontakt und reinigen so häufig die Rauchgasverunreinigungen.
Anwendungen: Wärmerückgewinnung aus Brennöfen, Öfen oder Trocknern.
Vorteile: Reinigt Abgase und gewinnt gleichzeitig Wärme zurück.
Abhitzekessel:
Wandeln Sie Hochtemperaturabgase in Dampf für die Prozessnutzung oder Stromerzeugung um.
Anwendungen: Hochtemperaturtrockner in der Keramik- oder Mineralienverarbeitung.
Vorteile: Erzeugt Dampf oder Strom.
Vorteile der Abwärmerückgewinnung für Trockner
Energieeinsparungen: Effizienzsteigerungen von bis zu 20%.
CO2-Reduzierung: Jeder Effizienzgewinn von 1% reduziert die CO2-Emissionen um 1%.
Kostensenkung: Amortisationszeiten von Monaten bis 3 Jahren.
Umweltverträglichkeit: Reduziert Emissionen und Abwärmeabgabe.
Prozessoptimierung: Stabile Temperaturen verbessern die Produktqualität.
Herausforderungen und Lösungen
Verschmutzung und Korrosion: Polymer-Wärmetauscher oder Inline-Reinigungssysteme mildern Probleme.
Verfügbarkeit von Kühlkörpern: Erfordert eine Wärmenutzung in der Nähe für eine wirtschaftliche Integration.
Systemdesign: Kundenspezifisches Engineering gewährleistet Kompatibilität.

Frischluftgerät mit Wärmerückgewinnung

Die Frischluftrückgewinnungsanlage ist ein energieeffizientes Lüftungssystem, das Frischluft von außen zuführt und gleichzeitig die Wärme der Abluft zurückgewinnt. Sie nutzt einen Wärmetauscher – typischerweise einen Platten- oder Radwärmetauscher –, um Wärmeenergie zwischen Zu- und Abluftstrom zu übertragen, ohne diese zu vermischen. Dadurch werden Heiz- und Kühlbedarfe deutlich reduziert.

Das System, ausgestattet mit hocheffizienten Filtern, Ventilatoren und einem Wärmetauscherkern (üblicherweise aus Aluminium oder einem enthalpiebeständigen Material), gewährleistet eine kontinuierliche Frischluftzufuhr, hält die Raumtemperatur stabil und verbessert die Luftqualität. Es trägt zur Reduzierung des Energieverbrauchs bei, erhöht den Wohnkomfort und erfüllt moderne Energiesparstandards für Gebäude.

Diese Geräte eignen sich ideal für Anwendungen in Büros, Fabriken, Schulen, Krankenhäusern und anderen Einrichtungen, die eine zuverlässige Belüftung und Temperaturregelung bei reduzierten Betriebskosten erfordern.

Wie funktioniert ein Luft-Luft-Wärmetauscher bei der Wärmerückgewinnung beim Sprühtrocknen?

In Wärmerückgewinnung bei der Sprühtrocknung, ein Luft-Luft-Wärmetauscher Dient dazu, die Abwärme der heißen, feuchten Abluft aus der Trockenkammer zurückzugewinnen und sie der einströmenden frischen (aber kühleren) Luft zuzuführen. Dadurch wird der Energiebedarf des Trocknungsprozesses deutlich reduziert.

So funktioniert es:

  1. Abluftsammlung:

    • Nach der Sprühtrocknung enthält die heiße Abluft (oft 80–120 °C) sowohl Wärme als auch Wasserdampf.

    • Diese Luft wird aus der Kammer abgesaugt und dem Wärmetauscher zugeführt.

  2. Wärmeaustauschprozess:

    • Die heiße Abluft strömt durch eine Seite des Wärmetauschers (der aufgrund möglicher Klebrigkeit oder leichter Säure oft aus korrosionsbeständigen Materialien besteht).

    • Gleichzeitig strömt auf der anderen Seite kühle Umgebungsluft in einem separaten Kanal (Gegenstrom- oder Kreuzstromanordnung).

    • Wärme wird übertragen durch die Wärmetauscherwände von der heißen zur kühlen Seite, ohne Mischen die Luftströme.

  3. Vorwärmen der Zuluft:

    • Die einströmende Frischluft wird vorgewärmt, bevor sie in den Hauptheizer (Gasbrenner oder Dampfheizregister) des Sprühtrockners eintritt.

    • Das senkt den benötigten Kraftstoff- oder Energiebedarf um die gewünschte Trocknungstemperatur zu erreichen (typischerweise 150–250 °C am Einlass).

  4. Abluftnachbehandlung (optional):

    • Nach der Wärmeabfuhr kann die kühlere Abluft gefiltert oder von Staub und Feuchtigkeit befreit werden, bevor sie freigesetzt oder weiterverwendet wird.

Vorteile:

  • Energieeinsparungen: Reduziert den Brennstoff- oder Dampfverbrauch je nach Konfiguration um 10–30%.

  • Niedrigere Betriebskosten: Geringerer Energieaufwand reduziert die Energiekosten.

  • Umweltauswirkungen: Reduziert CO₂-Emissionen durch Verbesserung der Energieeffizienz.

  • Temperaturstabilität: Hilft dabei, eine gleichbleibende Trocknungsleistung zu gewährleisten.

Wie funktioniert ein Luft-Luft-Wärmetauscher bei der NMP-Wärmerückgewinnung?

Ein Luft-Luft-Wärmetauscher in einer NMP-Wärmerückgewinnungsanlage überträgt thermische Energie zwischen einem heißen, mit NMP beladenen Abluftstrom aus einem industriellen Prozess und einem kühleren, einströmenden Frischluftstrom und verbessert so die Energieeffizienz in Branchen wie der Batterieherstellung.

Die heiße Abluft (z. B. 80–160 °C) und die kühlere Frischluft strömen durch getrennte Kanäle oder über eine wärmeleitende Oberfläche (z. B. Platten, Rohre oder ein rotierendes Rad), ohne sich zu vermischen. Die Wärmeübertragung von der heißen Abluft auf die kühlere Frischluft erfolgt durch fühlbare Wärmeübertragung. Gängige Typen sind Plattenwärmetauscher, Rotationswärmetauscher und Wärmerohrwärmetauscher.

Spezielle NMP-Konstruktionen verwenden korrosionsbeständige Materialien wie Edelstahl oder glasfaserverstärkten Kunststoff, um der aggressiven Wirkung von NMP standzuhalten. Größere Lamellenabstände oder CIP-Reinigungssysteme verhindern Ablagerungen durch Staub oder Rückstände. Kondensation wird so abgeleitet, dass Verstopfungen oder Korrosion vermieden werden.

Die heiße Abluft überträgt Wärme auf die Frischluft, erwärmt diese vor (z. B. von 20 °C auf 60–80 °C) und reduziert so den Energiebedarf nachfolgender Prozesse. Die abgekühlte Abluft (z. B. 30–50 °C) wird einem NMP-Rückgewinnungssystem (z. B. Kondensation oder Adsorption) zugeführt, um das Lösungsmittel aufzufangen und wiederzuverwerten. Der Wirkungsgrad der Wärmerückgewinnung liegt je nach Ausführung zwischen 60 und 951 TP3T.

Dies reduziert den Energieverbrauch um 15–301 TP3T, senkt die Treibhausgasemissionen und verbessert die NMP-Rückgewinnung durch Kühlung der Abluft zur einfacheren Lösungsmittelabscheidung. Herausforderungen wie Ablagerungen werden durch größere Spaltbreiten, extrahierbare Elemente oder Reinigungssysteme bewältigt, während eine robuste Abdichtung Kreuzkontaminationen verhindert.

In einer Batteriefabrik erwärmt ein Plattenwärmetauscher Frischluft von 20 °C auf 90 °C mithilfe von 120 °C heißer Abluft vor, wodurch der Energiebedarf des Ofens um ca. 701 TP³T reduziert wird. Die abgekühlte Abluft wird aufbereitet, um 951 TP³T NMP zurückzugewinnen.

Wie funktioniert ein Luft-Luft-Wärmetauscher bei der Holztrocknung?

Ein Luft-Luft-Wärmetauscher in der Holztrocknung überträgt Wärme zwischen zwei Luftströmen, ohne diese zu vermischen. Dadurch werden die Energieeffizienz optimiert und die Trocknungsbedingungen kontrolliert. So funktioniert es:

  1. Zweck der HolztrocknungDie Holztrocknung (Trocknungskammertrocknung) erfordert eine präzise Temperatur- und Feuchtigkeitskontrolle, um dem Holz Feuchtigkeit zu entziehen, ohne dass Schäden wie Risse oder Verformungen entstehen. Der Wärmetauscher gewinnt Wärme aus der Abluft (die die Trockenkammer verlässt) zurück und überträgt sie auf die einströmende Frischluft. Dadurch werden Energiekosten gesenkt und gleichmäßige Trocknungsbedingungen gewährleistet.
  2. Komponenten:
    • Eine Wärmetauschereinheit, typischerweise bestehend aus einer Reihe von Metallplatten, Rohren oder Rippen.
    • Zwei getrennte Luftwege: einer für die heiße, feuchte Abluft aus dem Brennofen und einer für die kühlere, frische Zuluft.
    • Ventilatoren oder Gebläse, um Luft durch das System zu bewegen.
  3. Funktionsmechanismus:
    • AbluftHeiße, feuchte Luft aus dem Brennofen (z. B. 50–80 °C) strömt durch eine Seite des Wärmetauschers. Diese Luft transportiert Wärmeenergie aus dem Trocknungsprozess.
    • WärmeübertragungDie Wärme der Abluft wird durch die dünnen Metallwände des Wärmetauschers an die kühlere, einströmende Frischluft (z. B. 20–30 °C) auf der anderen Seite abgegeben. Das Metall gewährleistet einen effizienten Wärmeaustausch, ohne dass sich die beiden Luftströme vermischen.
    • FrischluftheizungDie einströmende Luft nimmt die Wärme auf und erwärmt sich, bevor sie in den Ofen eintritt. Diese vorgewärmte Luft reduziert den Energiebedarf zum Aufheizen des Ofens auf die gewünschte Trocknungstemperatur.
    • FeuchtigkeitsabscheidungDie nun kühlere Abluft kann einen Teil ihrer Feuchtigkeit kondensieren lassen, die dann abgelassen werden kann, wodurch die Luftfeuchtigkeit im Brennofen reguliert wird.
  4. Arten von Wärmetauschern:
    • Plattenwärmetauscher: Durch die Verwendung von Flachplatten zur Trennung der Luftströme wird ein hoher Wirkungsgrad erzielt.
    • Rohrwärmetauscher: Verwenden Sie Schläuche für den Luftstrom, langlebig für Hochtemperaturanwendungen.
    • Wärmerohr-Wärmetauscher: Verwendung von abgedichteten Rohren mit einem Arbeitsmedium zur Wärmeübertragung, effektiv für große Öfen.
  5. Vorteile bei der Holztrocknung:
    • Energieeffizienz: Gewinnt 50–80% Wärme aus der Abluft zurück und senkt so die Brennstoff- oder Stromkosten.
    • Gleichmäßige TrocknungVorgewärmte Luft sorgt für stabile Ofentemperaturen und verbessert so die Holzqualität.
    • UmweltauswirkungenReduziert Energieverbrauch und Emissionen.
  6. Herausforderungen:
    • WartungAuf den Oberflächen des Wärmetauschers können sich Staub oder Harz aus Holz ansammeln, was eine regelmäßige Reinigung erforderlich macht.
    • AnfangskostenDie Installation kann teuer sein, wird aber durch langfristige Energieeinsparungen ausgeglichen.
    • FeuchtigkeitsregelungDas System muss ein Gleichgewicht zwischen Wärmerückgewinnung und angemessener Feuchtigkeitsabfuhr herstellen, um übermäßig feuchte Bedingungen zu vermeiden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein Luft-Luft-Wärmetauscher in der Holztrocknung die Wärme der Abluft nutzt, um die Zuluft vorzuwärmen. Dadurch wird die Energieeffizienz verbessert und optimale Trocknungsbedingungen werden aufrechterhalten. Er ist eine entscheidende Komponente moderner Trockenkammeranlagen für eine nachhaltige und qualitativ hochwertige Holzverarbeitung.

Wie funktioniert ein Luft-Luft-Wärmetauscher im Frischluftsystem?

Ein Luft-Luft-Wärmetauscher in einem Frischluftsystem überträgt Wärme zwischen einströmender Frischluft und ausströmender verbrauchter Luft, ohne die beiden Ströme zu vermischen. So funktioniert es:

  1. StrukturDer Wärmetauscher besteht aus einem Kern mit dünnen, abwechselnd angeordneten Kanälen oder Platten, häufig aus Metall oder Kunststoff, die die ein- und ausströmenden Luftströme trennen. Diese Kanäle ermöglichen den Wärmeaustausch und halten gleichzeitig die Luftströme voneinander isoliert.
  2. Wärmeübertragung:
    • Im Winter gibt die warme Abluft aus Innenräumen ihre Wärme an die kältere, einströmende Frischluft ab und erwärmt diese so vor.
    • Im Sommer gibt die kühlere Raumluft ihre „Kühle“ an die wärmere Zuluft ab und kühlt diese so vor.
    • Dieser Vorgang erfolgt durch Wärmeleitung über die Wände des Wärmetauschers, angetrieben durch die Temperaturdifferenz.
  3. Arten:
    • QuerstromDie Luftströme verlaufen senkrecht zueinander und bieten eine mäßige Effizienz (50-70%).
    • GegenstromDie Luftströme fließen in entgegengesetzte Richtungen, wodurch der Wärmeaustausch maximiert wird (bis zu einem Wirkungsgrad von 90%).
    • Rotationsrad (Enthalpierad)Ein rotierendes Rad absorbiert und transportiert sowohl Wärme als auch Feuchtigkeit und ist somit ideal zur Feuchtigkeitsregulierung.
  4. Vorteile:
    • Reduziert Energieverluste durch Rückgewinnung von 50-90% Wärme aus der Abluft.
    • Sorgt für gute Raumluftqualität durch Zufuhr von Frischluft bei gleichzeitiger Minimierung der Heiz-/Kühlkosten.
  5. Betrieb im Frischluftsystem:
    • Ein Ventilator saugt verbrauchte Luft aus dem Gebäude durch den Wärmetauscher an, während ein anderer Ventilator frische Außenluft ansaugt.
    • Der Wärmetauscher sorgt dafür, dass die einströmende Luft vor der Verteilung temperiert wird (näher an die Raumtemperatur), wodurch die Belastung der Klimaanlagen reduziert wird.
  6. Feuchtigkeitskontrolle (bei einigen Modellen):
    • Enthalpieaustauscher übertragen auch Feuchtigkeit und verhindern so zu trockene oder zu feuchte Innenräume.

Das System gewährleistet durch Wärmerückgewinnung bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der Luftqualität eine effiziente Belüftung, Energieeinsparungen und Komfort.

Wie funktioniert ein Wärmetauscher in einem Kessel?

A Wärmetauscher in einem Kessel Dabei wird Wärme von den Verbrennungsgasen auf das im System zirkulierende Wasser übertragen. So funktioniert es Schritt für Schritt:

  1. Es findet eine Verbrennung stattDer Kessel verbrennt einen Brennstoff (wie Erdgas, Öl oder Strom) und erzeugt dabei heiße Verbrennungsgase.

  2. Wärmeübertragung zum WärmetauscherDiese heißen Gase strömen durch einen Wärmetauscher – typischerweise ein spiralförmiges oder beripptes Metallrohr oder eine Reihe von Platten aus Stahl, Kupfer oder Aluminium.

  3. WasserzirkulationKaltes Wasser aus der Zentralheizungsanlage wird durch den Wärmetauscher gepumpt.

  4. WärmeaufnahmeWenn die heißen Gase über die Oberflächen des Wärmetauschers strömen, wird Wärme durch das Metall in das darin befindliche Wasser geleitet.

  5. WarmwasserlieferungDas nun erwärmte Wasser wird je nach Kesseltyp (Kombikessel oder Systemkessel) durch Heizkörper oder zu Warmwasserhähnen geleitet.

  6. GasausstoßDie abgekühlten Verbrennungsgase werden über einen Abzug abgeleitet.

In Brennwertkessel, da ist ein zusätzliche Stufe:

  • Nach dem anfänglichen Wärmeaustausch wird die verbleibende Wärme in den Abgasen genutzt, um Vorwärmen des einströmenden kalten WassersDadurch wird noch mehr Energie gewonnen und die Effizienz gesteigert. Dieser Prozess erzeugt oft Kondensat (Wasser), das aus dem Kessel abgelassen wird.

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