In Wärmerückgewinnung bei der Sprühtrocknung, ein Luft-Luft-Wärmetauscher Dient dazu, die Abwärme der heißen, feuchten Abluft aus der Trockenkammer zurückzugewinnen und sie der einströmenden frischen (aber kühleren) Luft zuzuführen. Dadurch wird der Energiebedarf des Trocknungsprozesses deutlich reduziert.
So funktioniert es:
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Abluftsammlung:
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Wärmeaustauschprozess:
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Die heiße Abluft strömt durch eine Seite des Wärmetauschers (der aufgrund möglicher Klebrigkeit oder leichter Säure oft aus korrosionsbeständigen Materialien besteht).
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Gleichzeitig strömt auf der anderen Seite kühle Umgebungsluft in einem separaten Kanal (Gegenstrom- oder Kreuzstromanordnung).
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Wärme wird übertragen durch die Wärmetauscherwände von der heißen zur kühlen Seite, ohne Mischen die Luftströme.
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Vorwärmen der Zuluft:
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Die einströmende Frischluft wird vorgewärmt, bevor sie in den Hauptheizer (Gasbrenner oder Dampfheizregister) des Sprühtrockners eintritt.
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Das senkt den benötigten Kraftstoff- oder Energiebedarf um die gewünschte Trocknungstemperatur zu erreichen (typischerweise 150–250 °C am Einlass).
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Abluftnachbehandlung (optional):
Vorteile:
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Energieeinsparungen: Reduziert den Brennstoff- oder Dampfverbrauch je nach Konfiguration um 10–30%.
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Niedrigere Betriebskosten: Geringerer Energieaufwand reduziert die Energiekosten.
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Umweltauswirkungen: Reduziert CO₂-Emissionen durch Verbesserung der Energieeffizienz.
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Temperaturstabilität: Hilft dabei, eine gleichbleibende Trocknungsleistung zu gewährleisten.