Die Gas-zu-Gas-Wärmerückgewinnungstechnologie steigert die Energieeffizienz von Trocknungsanlagen erheblich, indem sie die Abwärme heißer Abgase nutzt und an die einströmende Kaltluft abgibt. Dadurch wird der Energiebedarf für die Frischlufterwärmung reduziert, was den Brennstoffverbrauch und die Betriebskosten senkt.
In Trocknungsanlagen, insbesondere in Branchen wie der Lebensmittelverarbeitung, Tabak-, Papier- und Klärschlammbehandlung, geht typischerweise ein Großteil der Wärmeenergie über die Abluft verloren. Durch den Einsatz eines Gas-Gas-Wärmetauschers – üblicherweise aus Aluminium- oder Edelstahlfolie – wird diese Abwärme aufgefangen und wiederverwendet. Die zurückgewonnene Energie kann die Zuluft je nach Systemkonfiguration und Betriebsbedingungen um 30–701 Tsd. °C vorwärmen.
Praxisanwendungen haben gezeigt, dass der Einsatz von Gas-Gas-Wärmerückgewinnungssystemen den Energieverbrauch um 151 bis 351 kWh senken, Trocknungszyklen verkürzen und die Gesamtsystemeffizienz verbessern kann. Darüber hinaus trägt er zu geringeren CO₂-Emissionen und einer besseren Temperaturregelung bei und ist somit eine nachhaltige und kostengünstige Lösung für moderne Trocknungsprozesse.